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OWWF in Zeiten des Coronavirus

 

Die Coronakrise hat  in den letzten Tagen zu deutlich verschärften Maßnahmen in Bayern, Deutschland und Europa geführt. Die Vermeidung direkter persönlicher Kontakte steht dabei im Zentrum. Dazu kommen Reisebeschränkungen, ein reduziertes Angebot der Gastronomie und präventive Quarantäneanordnungen bei der Rückkehr aus Risikogebieten.

Auch wenn ein Teil dieser Maßnahmen bis zum 19. April 2020 beschränkt ist, haben wir uns entschlossen, unser für den 28. April 2020 geplantes Wirtschaftsforum Russland abzusagen. Das fällt uns schwer, weil wir viel Arbeit in die Vorbereitung investiert haben, aber wie bei den bisherigen Absagen des Wirtschaftsforums Serbien und der Fachkräfteveranstaltung in Nürnberg geht Gesundheit vor. Wir hoffen deshalb auf Ihr Verständnis und werden alle geplanten Veranstaltungen zu gegebener Zeit nachholen.

Wir sind überzeugt, dass gerade die durch ein Virus verursachte Pandemie exemplarisch vorführt, dass Globalisierung Regulierung braucht. Wir haben 2001 in der BSE-Krise erfahren, wie hygienische Defizite in der Tierernährung ausgehend vom Vereinigten Königreich europaweite Gesundheitsrisiken und massive wirtschaftliche Schäden verursacht haben.
 

Im Frühjahr 2003 hielt uns SARS in Atem, verursacht von einem Coronavirus, das sich weltweit aus Guandong verbreitet hat. Das Virus ist von Tieren auf Menschen übertragen worden und hat weltweit Tausende von Menschen infiziert. Auch hier waren Hygienedefizite die Ursache. 

 

2008 haben Finanzprodukte wie ABS (Asset Backed Securities) zu einer weltweiten Finanzkrise geführt. Warren Buffet hat diese Finanzprodukte später als „Massenvernichtungswaffen“ bezeichnet.

 

Jeder von uns weiß, wie empfindlich das Internet gegen Angriffe von außen ist, die von Hackern verursacht werden. Deshalb gibt es Viren - Schutzprogramme und internationale Zusammenarbeit, um Risiken zu minimieren und auszuschalten. Globalisierung braucht Firewalls zum Schutz der Gesundheit, der Arbeitsplätze und der Wirtschaft. 

 

Angesichts der jetzigen Krise wird dies wieder einmal überdeutlich. Ohne Hygienestandards, die international verbindlich sind, werden wir immer wieder Krisen erleben, die die Gesundheit vieler Menschen bedrohen, zu massiven Einschnitten in das öffentliche und private Leben führen, eine Bedrohung für den Welthandel darstellen und unvorstellbare wirtschaftliche Verluste verursachen. 

 

Gerade deshalb wollen wir als OstWestWirtschaftsForum Bayern diesem Thema hohe Aufmerksamkeit schenken, weil Brücken wichtiger als Barrieren sind und nationale Abschottung eine kurzfristige Krisenreaktion, aber keine nachhaltige Basis für Welthandel auf der Grundlage der Freiheit des Warenverkehrs, des Personenverkehrs und des Kapitalverkehrs darstellen. 

 

Neben den Veranstaltungen, die wir nachholen wollen, planen wir für das zweite Halbjahr eine Veranstaltung zu dem Thema Zusammenarbeit der Europäischen Union EU mit der Eurasischen Wirtschaftsunion EAWU. Damit greifen wir übergeordnet unsere Schwerpunkte One Road One Belt, Donaustrategie und Russland auf und versuchen einen Impuls zu einer Verstärkung der Ost-West-Zusammenarbeit auf europäischer Ebene zu geben.

 

Wir wollen Sie weiterhin informiert halten und werden deshalb unseren Internetauftritt ständig aktualisieren.

 

Ebenso werden wir unseren Newsletter in kürzeren Zeitabständen versenden. Falls Sie den Newsletter noch nicht erhalten, können Sie ihn unten auf dieser Seite bestellen.

 

Die aktuellen Einschränkungen haben natürlich auch dazu geführt, dass die angekündigten Stammtische/Round tables noch nicht gestartet werden konnten. Wir bleiben aber auch hier am Ball.

 

Wir hoffen, dass die weltweit ergriffenen Maßnahmen zur Eindämmung des CoronaVirus greifen und die Bereitschaft zu gemeinsamen präventiven Maßnahmen steigt. Für die nächsten Wochen wünschen wir Ihnen, dass Sie nicht unmittelbar durch eine Virusinfektion betroffen sind und wir uns bei guter Gesundheit zu unserem nächsten Termin, der von der Entwicklung des Infektionsgeschehens abhängt, treffen können. 

 

Eberhard Sinner, Staatsminister a. D.
Präsident OWWF

 

Nächste Termine: Fachkräfte - Termin verschoben  /  04.03.2020 Konsularisches Korps  /  06.03.2020 Wirtschaftsforum Serbien - Termin verschoben / 28.04.2020 Wirtschaftsforum Russland  - Termin verschoben /  05.10.2020 Eröffnung DMRBW2020

Fachkräfte für Deutschland>  /  Konsularisches Korps bei SPATEN>  /  Wirtschaftsforum Serbien>  /  Wirtschaftsforum Russland>  /  DMRBW>

Aktuell:  Usbekische Delegation  /  16. Vienna Economic Forum  /  Kasachischer Generalkonsul Dr. Rogov  /  Prof. Krämmer Honorargeneralkonsul Kirgisistan

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Berichte: Neustart Europa  /  Airtec19  /  Bayern International  /  bayerhafen Binnenschiffahrt

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