Aktuelles vom OWWF in Zeiten von Corona

Meldung vom 1. Januar 1970

Die Coronapandemie hat unseren Terminplan im ersten Halbjahr pulverisiert.


Auch bereits geplante Veranstaltungen im 2. Halbjahr waren nicht durchführbar, weil alle persönlichen Kontakte, Reisen und andere zur Vorbereitung notwendigen Aktivitäten, z. B. für  die im September vorgesehene Delegationsreise nach Wolgograd, nicht stattfinden konnten. Auch der Bayerische Landtag hatte alle Veranstaltungen gestrichen und das Sitzungsprogramm mit einer Minimalbesetzung im Plenum und in den Ausschüssen abgewickelt. Inzwischen liegt ein Hygienekonzept für den Herbst vor, das  Veranstaltungen mit einer reduzierten Teilnehmerzahl wieder möglich macht. Wir planen für Ende  November/Anfang Dezember ein verschlanktes Russlandforum und wollen auch in Nürnberg eine Veranstaltung zum Thema „Fachkräftemangel“ durchführen. Über digitale Medien versuchen wir, den Teilnehmerkreis zu vergrößern, auch wenn persönliche Präsenz nicht möglich ist.

 

Die Pandemie hat gezeigt, dass Brücken statt Barrieren wichtiger denn je sind, aber auch schwieriger zu bauen. Das liegt nicht nur an den Restriktionen als Folge des Corona-Virus. Zwischen den Nationalstaaten hat sich zu Coronazeiten wieder eine Unkultur des Misstrauens entwickelt, die eher zur Abschottung als zur Öffnung von Märkten führt. Gerade weil die Pandemie zu einem weltweiten Einbruch von Wachstum und Beschäftigung geführt hat - ich nenne als ein Beispiel den Rückgang des Bruttosozialproduktes von 32,9% in den USA - müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um zusätzliche Impulse für Wachstum und Beschäftigung zu generieren. Aus unserer Sicht haben die Donaustrategie, die Seidenstraße des 21. Jahrhunderts und die Partnerschaft zwischen der EU und Russland für Bayern eine herausragende Bedeutung.

 

Staatliche Programme zur Stützung der Konjunktur helfen wenig, wenn die Märkte für Produkte und Dienstleitungen und die Infrastruktur für eine moderne Logistik fehlen. Diese Themen wollen wir verstärkt aufgreifen und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit und der politischen Gremien bringen.

Die Coronapandemie hat die weltweite Zusammenarbeit und den Multilateralismus zusätzlich zu den Entscheidungen des amerikanischen Präsidenten auf eine harte Probe gestellt. Angesichts der verheerenden Auswirkungen der Pandemie braucht Globalisierung aber Regulierung zur Prävention gegen unfaire Handelsbedingungen, gegen das Unterlaufen von europäischen Standards und nicht zuletzt gegen durch Viren ausgelöste Pandemien in der Zukunft.

 

Das internationale Management gegen Corona muss durch ein System "Firewall Public Health" ergänzt werden, damit Menschen, Wirtschaft und Beschäftigung wirksam geschützt werden vor verheerenden Schäden, die durch Viren und andere Krankheitserreger weltweit verursacht werden. Wie eine Firewall Public Health aussehen sollte, bedarf einer umfassenden Diskussion, die bisher der Hektik der aktuellen Pandemiebekämpfumg zum Opfer gefallen ist.

 

Es gibt weiterhin genug spannende Themen für das OstWestWirtschaftsForum Bayern, für die Einsatz und Engagement notwendig sind.


Neben Corona war die Arbeit im OWWF zusätzlich durch längere gesundheitliche Probleme unseres Gf. Vizepräsidenten Hermann Pönisch unterbrochen. Im Moment versuchen wir, das bisher versäumte aufzuarbeiten. In Kürze werden wir weitere Informationen zu den nachstehend genannten Punkten liefern können:

  • Empfang für das Konsularische Korps: Am Mittwoch, den 4. März 2020 hatten wir unsere letzte „Vor-Corona-Veranstaltung“. Wir waren zu Gast bei der SPATEN – Brauerei. Nach einer Werksbesichtigung konnten wir frisches Bier bei einer bayerischen Brotzeit verkosten.

  • Treffen zwischen Staatsekretär Karel Dobes und Gf. Vizepräsident Hermann Pönisch: Karel Dobes ist Mitglied im Vorstand des OWWF und in der tschechischen Regierung zuständig für Luft- und Raumfahrt. Er war am 24. Februar 2020 zu Gesprächen in München. Dobes regte eine engere Kooperation zwischen der tschechischen und bayerischen Raumfahrtindustrie an. Vorbereitend dazu soll jeweils eine Veranstaltung in Tschechien und eine in Bayern stattfinden.

  • Zusammenarbeit OWWF – GPB – BHA: Es wird eine enge Kooperation zu den Verbänden Global Partners Bavaria GPB und Bavarian Health Association BHA (geleitet von unserem Mitglied Michael Koller) vorbereitet. Dazu fand am 16./17. Juni 2020 eine Klausurtagung statt.

  • „Capital Talks“ in München vom 22. - 28. November 2020 in Kooperation mit dem DRJUG e.V. (ehrenamtliches Netzwerk von jungen Russland- bzw. Deutschlandexperten aus beiden Ländern). Während dieser Woche sollen Möglichkeiten für Innovationen auf verschiedenen Gebieten besprochen werden. Geplant sind auch mehrere Firmenbesuche.

  • OWWF Round Table – OWWF Stammtische: Als Ersatz für die Münchner Maximilianeumsrunde wollten wir bereits im Frühjahr in verschiedenen Städten in Bayern jeweils einen OWWF Round Table – OWWF Stammtisch etablieren. Gedacht hatten wir für den Anfang dabei an München, Nürnberg, Regensburg, Deggendorf, Weiden, Würzburg. Gerne nehmen wir weitere Anregungen an.

  • In der Pipeline sind noch geplante Veranstaltungen wie Wirtschaftsforen Bayern – Polen, Bayern – Ukraine, Bayern – Russland und Bayern - Bulgarien
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