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Verkehrsverbindungen im Donauraum sollen verbessert werden

Meldung vom 21. Mai 2019

Flughafenbau im rumänischen Kronstadt/Brasov geht in die nächste Phase

 

Ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Infrastruktur im Donauraum wird der neue Flughafen im rumänischen Kronstadt/Brassov. Unter der Schirmherrschaft des Instituts der Europaregionen und in Partnerschaft mit der Deutsch-Rumänischen Industrie- und Handelskammer (AHK) fand am Donnerstag in Weidenbach/Ghimbav die Konferenz „Smart Regional Development – Airport City“ statt. Hauptorganisator der Veranstaltung war der Kronstädter Stadtrat Christian Macedonschi (Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien), der zu der Konferenz zahlreiche Fachleute von in- und ausländischen Flughäfen, Spezialisten im Flugbereich, Politiker eingeladen hatte. Partner der Veranstaltung waren außer AHK, Advantage Austria in Rumänien und der Flughafenverband des Landes. Für das OWWF nahm Vorstandsmitglied Stephan Rauhut teil, der sich im OWWF u.a. auch schwerpunktmäßig mit Rumänien beschäftigt.

 

Die Region Kronstadt gehört zu den wirtschaftlichen Wachstumsregionen in Rumänien. Auch zahlreiche deutsche und österreichische Unternehmen haben sich dort angesiedelt. Problematisch ist aber derzeit die verkehrliche Anbindung, die sich auch hemmend auf den Tourismus auswirkt. Derzeit ist Kronstadt lediglich per Bahn oder Straße mit einer über zweistündigen Fahrtzeit von Bukarest oder
Hermannstadt/Sibiu zu erreichen.

 

Siegfried Mureşan, Mitglied des Europaparlaments, betonte, das zur Sprache gestellte Thema sei von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der Metropolregion. Für den Kronstädter Flughafen spreche neben der Bedeutung für die Wirtschaft auch die Tatsache, dass von den 12 Millionen Touristen, die nach Rumänien kamen, 1,3 Millionen nach Kronstadt und in das Gebiet gekommen seien. Der Flughafen bietet somit nicht nur eine wirtschaftliche und touristische Entwicklung, sondern auch neue Arbeitsplätze. Christian Macedonschi begrüßte das Konzept als Smart City, und betonte, beim Flughafen müsse auch ein Messezentrum entstehen und die beiden Projekte müssen Hand in Hand verwirklicht werden. Bei den beiden Projekten wolle man sich an München und Nürnberg orientieren und auch eng zusammenarbeiten.

 

Der Donauraum erstreckt sich über 14 Länder, darunter neun EU-Mitgliedstaaten. Er beheimatet mehr als 100 Millionen Menschen bzw. ein Fünftel der EU-Bevölkerung. Obwohl sich die Länder in ihrer Wirtschaftskraft unterscheiden, ist die Region in sich eng verbunden und bietet Potenzial für eine weitere Integration und stärkeres Wachstum. Die strategische Lage des Donauraums öffnet die EU gegenüber ihren Nachbarn, dem Schwarzmeerraum, dem Südkaukasus und Zentralasien. Er wird durchzogen vom internationalsten Fluss der Erde, der zugleich eine enorme Transportachse, ein wichtiges vernetztes hydrologisches Becken und ein weltbekannter ökologischer Korridor ist. Die Entwicklung des Donauraums ist einer Themenschwerpunkte des OWWF. So unterstützt das OWWF sowohl die Ertüchtigung der Donau als Wasserstrasse in Bayern, sowie Infrastrukturprojkete im weiteren Verlauf der Donau.

FlughafenBrasov1

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