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Tschechien - Land im Herzen Europas

Meldung vom 6. Mai 2019

Maximilianeumsrunde mit Frau Generalkonsulin Kristina Larisová

Im kommenden Mai sind die Wahlen zum Europäischen Parlament. Wie denken die tschechischen Bürger über die Mitgliedschaft in der EU, wie hat sich das Land politisch und wirtschaftlich seit der „samtenen“ Revolution im November 1989 entwickelt. Die diplomatische Vertreterin Tschechiens in München, Frau Generalkonsulin Kristina Larischová, ging in ihrem Vortrag auf die aktuelle EU-Stimmung, den EU-Diskurs und die wichtigsten Herausforderungen für die tschechische Politik und Wirtschaft ein. Bericht von der Veranstaltung>

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Ankündigung der Veranstaltung
Gaststätte Hofbräukeller am Wienerplatz, Maximimilianstube, Montag,  6. Mai 2019, 11:00 - 13:00 Uhr

Generalkonsulin Kristina Larischová

Bis zur Zeit Karl IV. war Prag das Machtzentrum in Mitteleuropa, unter seiner Herrschaft wurde die erste mitteleuropäische Universität, die Karls-Universität in Prag gegründet. Noch heute zeugen prächtige Bauten vom Reichtum der „Goldenen Stadt“. Nach und nach wanderte das Machtzentrum nach Wien, was dem böhmische Adel nicht gefiel. Nicht zuletzt der Beginn des 30-jährigen Kriegs durch den ersten Prager Fenstersturz war Resultat dieser Entwicklung. Nach dem 1. Weltkrieg zerfiel das k. u. k. Reich, die Tschechoslowakei wurde mit einigen Geburtswehen gegründet. Hitler okkupierte 1938 zunächst das sogenannte Sudetenland und später die ganze Tschechoslowakei und errichtete eine blutige Herrschaft. Nach dem 2. Weltkrieg geriet das Land unter sowjetische Herrschaft, der Versuch eines menschlichen Sozialismus im „Prager Frühling“ von 1968 wurde durch den Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts jäh gestoppt.


Ende 1989 erreichte das Land endlich die Freiheit und begann sich auf Grund der hervorragenden Ausbildung und bester Fachkräfte wirtschaftlich schnell zu entwickeln. Am 1. Januar 1993 trennten sich die beiden Landesteile in die Tschechische und die Slowakische Republik, eine Trennung, die 15 Jahre später die österreichische Zeitung „Die Presse“ zur Schlagzeile: „Tschechien-Slowakei: Die Scheidung, die zum Vorbild wurde“ veranlasste. Seitdem entwickeln sich beide Länder sehr gut und pflegen bis heute gut nachbarschaftliche Beziehungen. Gegenüber der EU gibt es aber in der Bevölkerung immer noch skeptische Stimmen. 

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