Bayern und Shandong vertiefen ihre wirtschaftliche Zusammenarbeit

Meldung vom 1. Januar 1970

Der neue Bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger mit OWWF-Vorstand Bill Holler und Prof. Dr. Klaus Schilling.

 

Die chinesische Provinz Shandong mit ihren 105 Mio. Einwohnern pflegt seit mehr als 30 Jahren eine intensive Zusammenarbeit mit dem Freistaat Bayern. Diese Kooperation auf den Gebieten der Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung hat sich für beide Seiten äußerst erfolgreich entwickelt.

 

Am 13. November 2018 kam eine hochrangige Regierungsdelegation mit Shandongs Gouverneur Gong Zheng an der Spitze nach München. Zuerst empfing Bayerns Ministerpräsident Markus Söder den Regierungschef in der Staatskanzlei, danach ging es weiter in den Bayerischen Hof. Dort fand eine Konferenz mit über 300 Teilnehmern aus Wirtschaft und Politik statt, bei der mehrere Projektverträge zur weiteren wirtschaftlichen Zusammenarbeit geschlossen wurden.

 

Diese Gelegenheit nutzte auch der frisch ins Amt beförderte Bayerische Wirtschaftsminister Huber Aiwanger für seine erste öffentliche Amtshandlung. In seiner Begrüßungsrede ging er auf die guten vertrauensvollen Beziehungen zwischen beiden Seiten ein und erinnerte an die bisher bereits erreichten Erfolge. Die Chancen der Zusammenarbeit zu nutzen, steht nunmehr auch mittleren und kleinen Unternehmen offen. Dafür wurden sowohl auf chinesischer Seite als auch bei uns entsprechende Voraussetzungen geschaffen.

 

Der Neumarkter Unternehmer Bill Holler, der auch Vorstandsmitglied des OWWF (OstWestWirtschaftsforum) ist, wurde durch Minister Aiwanger zu seiner kürzlich erhaltenen Ehrung der Provinz Shandong beglückwünscht. Erst vor zwei Wochen hatte Bill Holler in Weihai (Shandong) die höchste Auszeichnung erhalten, die ein Ausländer in Shandong erhalten kann. Der „Qilu Friendship Award“ wurde ihm zusammen mit Prof. Dr. Klaus Schilling (Universität Würzburg) für seine Verdienste zur Förderung der gemeinsamen Wirtschaftsbeziehungen im Bereich Luft- und Raumfahrt überreicht.

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