
KI Xpertenrunde
Etwa 150 Gäste waren der Einladung des G.NE.T Business Clubs und des OstWestWirtschaftsForum Bayern zum XpertenGESPRÄCH KI „Antworten aus der Praxis…“ ins Neumarkter Landratsamt gefolgt. Nach einführenden Worten von Staatsminister a.D. Eberhard Sinner, Ehrenpräsident des OWWF Bayern, Landrat Willibald Gailler und Staatsminister Joachim Herrmann als Schrimherr startete die Runde mit Impulsen aus den Hochschulen und aus der Praxis.
18 Referenten und Fachgesprächspartner haben mit rund 150 Besuchern überwiegend aus dem Unternehmertum den praktischen Nutzen und die Einsatzmöglichkeiten der KI diskutiert. Nicht nur aus dem Landkreis Neumarkt kamen Besucher und Experten zu der zweiten, von Ed Sheldon (G.NE.T Business Club und Vorstandsmitglied des OWWF Bayern) unter der Schirmherrschaft von Staatsminister Joachim Herrmann MdL organisierten Xpertenrunde KI in den großen Saal des Landratsamtes Neumarkt.
In zehn Fachvorträgen und Panels stellten die KI Experten der Technischen Hochschulen Deggendorf, Amberg-Weiden, Regensburg und des Technologie-Campus-Parsberg-Lupburg sowie die IT- und KI- Unternehmer/innen des G.NE.T Business Clubs ihre Expertise als praktische Impulse für die zahlreichen Besucher aus Handel, Handwerk, Dienstleistung, Produktion, Entwicklung und Verwaltung in den Raum.
Staatsminister Joachim Herrmann hat in seiner Rede die Bedeutung von KI hervorgehoben: "Künstliche Intelligenz hat unseren Alltag bereits merklich verändert. Aber sie ist nur ein Werkzeug, ein Katalysator, ein Beschleuniger, der bestehende Prozesse effizienter machen und neue Möglichkeiten eröffnen kann."
So könne KI in der Wirtschaft zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor werden, um die Digitalisierung voranzutreiben und den gesellschaftlichen Wandel zu unterstützen. In der öffentlichen Verwaltung bietet KI die Möglichkeit, Vorgänge zu modernisieren, indem Bürokratie abgebaut, Verwaltungsleistungen leichter zugänglich werden und die Servicequalität für die Bürgerinnen und Bürger verbessert werde. Dabei müsse laut Herrmann jedoch stets sichergestellt werden, dass KI verantwortungsvoll eingesetzt wird.
"Es ist essenziell, das Vertrauen in KI-Systeme durch transparente und ethisch fundierte Rahmenbedingungen zu sichern. Klar ist: KI wird keinesfalls den Menschen ersetzen, der empathisch ist, kritisch denkt und Visionen hat. KI wird vielmehr Werkzeuge liefern, mit denen diese Menschen die Welt in einer Geschwindigkeit verändern, die wir uns heute noch kaum vorstellen können."
Mit Blick auf die Spitzenposition des Freistaats bei der künstlichen Intelligenz betonte Herrmann: "In Bayern ist KI daheim. Das zeigt nicht nur unsere bayerische High-Tech-Agenda mit 130 KI-Professuren und unserem KI-Netzwerk im ganzen Land. Es zeigt auch die intensive Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken durch unsere bayerischen Unternehmen." Die Staatsregierung begleite die Firmen eng bei der Implementierung von KI, um Bayern als Spitzenstandort für KI-Technologie zu festigen.
Entscheidend dabei sei die Kooperation von Staat und Wirtschaft: "Wir haben großes Interesse daran, die Zusammenarbeit zwischen der Wirtschaft und dem Freistaat Bayern weiter zu intensivieren", so der Minister.
Berichte finden sich auch in den Neumarkter Medien:
mit Zahlschranke




