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02.07.2018
Myanmar - unbekanntes Land: Ein Bericht aus erster Hand von Nadja Grzersik

 

Myanmar ist für viele ein weißer Fleck auf der Landkarte. Das Land kam in die Schlagzeilen durch die Abdankung der Militärregierung nach der Parlamentswahl und der (teilweisen) Machtübergabe an die Friedensnobelpreisträgerin und Ministerpräsidentin Aung San Suu Kyi.

 

Negative Schlagzeilen brachte die Verfolgung und Vertreibung der Rohingyas, einer muslimischen Volksgruppe durch das Militär. Viele flüchteten in das bettelarme Nachbarland Bangladesh, das Problem ist bis heute virulent.

 

Frau Nadja Grzesik war als Freiwillige des Programmes ‚kulturweit‘ (getragen von der deutschen UNESCO-Kommission und dem Auswärtigen Amt) für sechs Monate in Yangon (Rangun). Dort hat sie bei der Deutschen Welle Akademie (eine Medien-Entwicklungs-Organisation) mitgearbeitet.

 

Nadja Grzesik
Myanmar - Bericht einer Augenzeugin
Hofbräukeller am Wiener Platz, Maximiliansstube
Montag, 2. Juli 2018, 11:00 Uhr - 13:00 Uhr


Märchenhaft, einzigartig, wunderschön – seit sich Myanmar nach einer Jahrzehnte langen Isolation durch die Militärdiktatur öffnet, boomt die Region nun als beliebtes Reiseziel in Südostasien. Die zahlreichen Pagodenlandschaften, beeindruckende Berg- und Flusslandschaften sowie wachsende Metropolen wie Yangon locken immer mehr Touristen in den Vielvölkerstaat, der früher auch Burma genannt wurde. Sechs Monate lebte und arbeitete ich als „kulturweit“ - Freiwillige in Yangon und hatte so die Chance das Land kennen und lieben zu lernen. In meinem Vortrag möchte ich meine persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit Ihnen teilen und lade Sie auf eine virtuelle Reise in das „goldene Land“ ein.