Eberhard Sinner

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Eberhard Sinner  Am 20. November 1944 in Würzburg geboren wuchs ich in Forsthäusern in Hain im Spessart, Waldaschaff und Lohr am Main gemeinsam mit meinem Bruder Karl-Friedrich, bis 2011 Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald, auf. Ich besuchte die Grundschule Waldaschaff, das Humanistische Gymnasium in Aschaffenburg und das Humanistische Gymnasium in Lohr am Main, wo ich 1963 mein Abitur machte.
Während meiner Schulzeit war ich Mitglied und Jugendleiter bei den evangelischen Pfadfindern ( CPD) und gründete mit einigen Freunden den evangelischen Posaunenchor Lohr.
Nach meinem Abitur arbeitete ich sechs Monate als Praktikant im Forstrevier Frammersbach, das war eine notwendige Voraussetzung für das Studium der Forstwissenschaften. An der Ludwig-Maximilians Universität in München und an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau studierte ich von 1964 bis 1968 Forstwissenschaften. Während des Studiums machte ich Auslandspraktikas in Smaland in Schweden und Trabzon in der Türkei. Wir reisten damals mit einem VW-Käfer, Zelt, viel Zeit und wenig Geld durch ganz Kleinasien. Seit dieser Zeit hat mich die Faszination des Orients nicht mehr losgelassen.
Nach dem Abschluss der Universität als Dipl. Forstwirt in München, arbeitete ich als Referendar in Schnaittenbach in der Oberpfalz und an den damaligen Oberforstdirektionen München und Würzburg. Die Große Forstliche Staatsprüfung 1970 beendete meine Ausbildung.
Nach einer kurzen Phase als Agrarreferent in der CSU-Landesleitung, wurde ich 1970 - 1974 zunächst persönlicher Referent, später Büroleiter des bayerischen Landwirtschaftsministers Dr. Hans Eisenmann.
Anschließend ging ich vier Jahre als Vertreter des bayerischen Landwirtschaftsministeriums in die Bayerische Landesvertretung nach Bonn. Ich erlebte dort die stürmischen Jahre, in denen Helmut Schmidt Willy Brandt als Bundeskanzler folgte.
Von 1978 bis 1986 leitete ich das bayerische Forstamt Gemünden am Main.
Meine Schwerpunkte waren: Nachhaltige Waldwirtschaft, Mischwald mit Schwerpunkt Eiche und Buche, Erschließung der Wälder mit Waldwegen, Naturschutzprojekte, Gründung von Forstbetriebsgemeinschaften, Anlage von Loipen, Holz als Energieträger.
Im Jahr 1986 wurde ich als Nachfolger von Walter Zeißner im Landkreis Main-Spessart in den Bayerischen Landtag gewählt, dem ich bis zum Oktober 2013 angehörte.

Von 2001 bis 2003 war ich Staatsminister für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz, von 2003 bis 2005 für Europa und regionale Beziehungen, von 2005 bis 2008 Leiter der Bayerischen Staatskanzlei.